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Samstag, 21. April 2018

Endlich...

Endlich, ach, was sage ich, ENDLICH ist der Frühling auch bei uns angekommen!! 🌞🌸
In letzter Zeit war ich ziemlich ausgehungert nach Sonne und Licht und Natur, was mit Sicherheit nicht nur an dem langen dunklen Winter, sondern auch an dem fehlenden Sommer letztes Jahr liegt. Drücken wir also die Daumen, dass es dieses Jahr mehr Sommer gibt! ✊
Heute jedenfalls habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder eine große Radtour über die Insel gemacht, raus aus Wyk, rein in die idyllischen Dörfchen und die Natur - und ich habe es ohne Ende genossen! 😊

unterwegs in der Marsch - Sonne satt (dazu noch ein kühler Wind)

die Schafe sind wieder da - auf frischem Grün (an den Bäumen noch eher spärlich...)

die Gänse sind auch da (Brandgänse? Ringelgänse?)

Suchbild 😉

Samstag, 14. April 2018

Balkongärtnerei

Letztes Wochenende hat die Sonne das erste Mal so richtig frühlingshaft vom Himmel gestrahlt. Leider hing ich mit einem blöden Husten zu Hause fest und konnte das tolle Wetter nicht so richtig genießen. Immerhin habe ich es mir für 1-2 Stunden auf meinem Balkon gemütlich gemacht. Dabei habe ich wieder Lust auf Blumen, Pflanzen und Balkongärtnerei bekommen! 🌷🌸🌺
Noch am gleichen Nachmittag habe ich die ersten Frühlingsblumen gekauft. Nun stehen auf meinem Balkon violette Hornveilchen, weiße Bellis und gelbe Stiefmütterchen und verteilen ihre ersten Farbtupfer.
Vorgestern habe ich dann im Supermarkt Clematis-Pflanzen entdeckt. Mein (unfassbar langer) Balkon hat rechts und links an der Hauswand jeweils Rankgitter aus Holz und ich hatte schon länger überlegt, wie ich diese nutzen könnte. Der erste Versuch mit einer Saat namens "blühender Gartenzaun", einer Mischung aus bunten Rankpflanzen, hatte leider nur zu vielen lange grünen Stängeln, aber keinen Blüten geführt. Also hab ich kurz entschlossen zwei Clematis mitgenommen - einen Versuch ist es bestimmt wert!
Eigentlich soll man mit dem Pflanzen ja bis nach den Eisheiligen warten. Aber gilt das auch für mehrjährige, also winterharte Clematis? Ich habe beschlossen: nein. Bei kalten 7 Grad und bedecktem Himmel hab ich sie heute kurzerhand eingepflanzt.
Jetzt heißt es Daumen drücken! 🌸🌺👍

noch etwas spärlich...

So sollen sie mal aussehen! 🌺

So auch! 🌸

Montag, 19. März 2018

Frühling in Sicht?!

So richtig ist der Frühling hier leider noch nicht in Sicht. Nachtfrost, Minusgrade, Handschuhe & Mütze, Eis kratzen - das volle Programm. 😒 Nachdem am Wochenende ein ordentlicher Sturm die gefühlten Temperaturen in den Keller getrieben hat, hat sich der Wind nun zum Glück beruhigt und die Sonne scheint. 🌞 Bei gerade mal einem Grad ist das zwar kalt, aber sehr schön. Schneeglöckchen und einige Krokusse habe ich auch schon gesichtet.

Da der Frühling draußen also noch etwas auf sich warten lässt, habe ich ihn mir zumindest ins Haus geholt:






Dienstag, 25. April 2017

Der April, der macht, was er will!

Heute Morgen:


Heute Abend:


Ja, das auf dem ersten Bild ist Schnee. Und zwar der von der fiesen Sorte. Sehr nass, sehr viel und mit sehr viel Wind. Ich hatte einen Fahrradweg zur Arbeit von ca. 5 Minuten, der reichte, um klatschnass zu werden. Zum Glück gibt es Regenhosen! 😉

Dazwischen hatten wir blauen Himmel, Sonnenschein, Regen und auch einen ordentlichen Hagelschauer, bevor zum Feierabend wieder die Sonne rauskam.

Der April, der macht eben, was er will! 🌂

Sonntag, 23. April 2017

Bildergalerie Wyk

Heute habe ich eine Bildergalerie aus meinem neuen Wohnort für euch! 😊

Wyker Glockenturm
Fischrestaurants und schöne Sträßchen
Park an der Mühle
Sandwall
Olhörn
eines der ältesten Häuser Wyks
die Windmühle
Moin Moin!

Sonntag, 9. April 2017

Ein Urlaubssonntag :)

Natürlich muss man, auch wenn man auf einer Urlaubsinsel wohnt, irgendwovon leben. Sprich: arbeiten. Das ist ganz normal und auch völlig in Ordnung so, schließlich hab ich mich ja ganz bewusst dafür entschieden, auf der Insel zu leben und nicht mehr "nur" regelmäßig hier Urlaub zu machen.

Trotzdem gibt es mehr oder weniger stressige Zeiten. In den letzten Wochen hatte ich jedenfalls öfter das Gefühl, dass für einen erledigten To-Do-Punkt gleich wieder drei neue dazu kommen. Abends war ich dementsprechend k.o., sodass ich nicht viel vom Inselleben gemerkt habe.

Darum hatte ich mir für heute einen komplett freien Urlaubssonntag vorgenommen - die Wettervorhersage passte, der Haushalt war erledigt, also nix wie los, einen ganzen Tag die Insel genießen und in den Tag reinbummeln, mal rechts rum radeln, mal links rum radeln, genau so wie ich es im Urlaub immer gemacht habe 😊

der 1. Fischmarkt der Saison

Fischbrötchen

Nach dem Besuch auf dem Fischmarkt gings ein Stückchen am Strand lang...

die Strandkörbe sind da

... und dann los zu einer großen Fahrradtour!

Kirche in Nieblum

schöne Reetdachhäuser


viele Fahrradausflügler in Utersum

Picknick hinterm Deich

Dunsumer Deichschafe

wieder auf dem Rückweg
Schön war's! 🌞

Montag, 27. März 2017

10 Zeichen für den Inselfrühling

Manche Anzeichen für den Frühling sind überall gleich: es wird langsam wärmer, Schneeglöckchen und Krokusse blühen, an den Büschen zeigen sich die ersten Knospen, die Tage werden wieder länger...
Es gibt jedoch auch einige sehr "inseltypische" Anzeichen für den Frühling, und um diese soll es heute gehen. Viel Spaß also mit meinen


 🌱 10 Zeichen dafür, dass auf Föhr der Frühling ankommt 🌷😊


1. Am Sandwall hat wieder mehr als ein Café geöffnet. 
Wo im Winter buchstäblich "tote Hose" herrscht, sämtliche Läden einschließlich des Kinos in Winterpause sind und man sich seinen Kaffeeort deshalb nicht aussuchen kann, da entsteht jetzt plötzlich wieder Leben: einzelne Anichtskartenständer stehen draußen, das Kino öffnet wieder, die Cafés stellen Tische und Stühle raus, Schaufenster werden dekoriert - und ein paar ganz Mutige sitzen sogar draußen (dicke Decken inklusive)!

2. Die ersten Strandkörbe tauchen am Strand auf.
Natürlich noch sehr vereinzelt und auch noch nicht abgeschlossen (also für jedermann kostenfrei zu nutzen 😉), aber das sieht doch irgendwie direkt nach Sommer aus!

3. Es fahren wieder fremde Autokennzeichen durch die Straßen. 
Während sich hier im Winter, zumindest außerhalb von Weihnachten und Silvester, nahezu ausschließlich NF-Kennzeichen bewegen, entdeckt man aktuell schon wieder einige "Ausländer". Die Gäste kommen!

4. Vor den Ferienhäusern werden Gärten, Plattenwege usw. auf Vordermann gebracht. 
Die gepflegten blühenden Gärten, die man hier im Sommer bewundern kann, wachsen natürlich nicht von Zauberhand. Wenn man samstags die Nachbarschaft beobachtet, wird klar, dass richtig Arbeit dahinter steckt. Aktuell wird geharkt, gejätet, geschnitten, gesäubert was das Zeug hält!

5. Die Zugvögel sind da! 
Die ersten sind die bereits erwähnten Gänseschwärme, deren Schnattern die Marsch und das Watt erfüllt. Viele weitere werden bestimmt bald folgen. Und abgesehen von den Zugvögeln werde ich im Moment jeden Morgen von einem wunderbaren Vogelstimmenkonzert geweckt - in Lautstärke und Vielfalt definitiv ein Zeichen dafür, dass ich nicht mehr in der Großstadt bin! 🐦😊

6. Es fährt abends um 8 noch eine Fähre. 
Ab Anfang April gilt nämlich der "Zwischensaison"-Fahrplan der WDR. Das bedeutet: die 19Uhr- Fähre ist nicht mehr die letzte, sondern man kann auch um 20Uhr noch zurück auf die Insel fahren. Zumindest am Wochenende. Juchhe!

7. Der 1. Fischmarkt ist in Sicht!
In diesem Jahr beginnt die Fischmarktsaison am 9. April. Und die Fischbrötchenbude steht wieder am Hafen! 😋

8. Der Veranstaltungskalender erscheint wieder monatlich.
Anders als im Winter gibt es wieder für jeden Monat eine eigene Ausgabe. Und darin finden sich auch mehr als 1-2 Veranstaltungen pro Tag! 😉

9. Ein sehr wichtiges Zeichen für mich: ich muss nicht mehr jeden Tag in der vollen Ausrüstung aus Winterjacke, Mütze, Handschuhen, zusätzlicher Leggins unter der Jeans und Winterstiefeln aus dem Haus gehen. Nein, jetzt bin ich "nur noch" bei meiner Winterjacke und einem dicken Schal. Man muss sich auch über die kleinen Forschritte freuen können! 😂

10. Und, last but not least, natürlich:


Montag, 13. März 2017

Warten auf den Frühling . . .

Es ist allgemein bekannt, dass hier oben im "hohen Norden" das Klima insgesamt rauer und ungemütlicher ist als im Rest des Landes. Die Winter sind durchschnittlich zwar mild, nass und windig, dafür dauern sie länger und die Sommer fallen kürzer aus. Zumindest für letztes Jahr kann ich das eindeutig so bestätigen. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich bis in den Mai hinein in meiner Winterjacke herumgelaufen bin, wie sich erst im gleichen Monat das Laub an den Bäumen zeigte, von den Heizkosten ganz zu schweigen...
Jetzt setze ich meine ganze Hoffnung darauf, dass das eine Ausnahme war! Ebenso erinnere ich mich nämlich daran, dass ich in einem anderen Jahr (damals noch als Urlauberin 😉) bereits im April in der Nordsee baden konnte - das war dann wahrscheinlich das andere Extrem 😊.

Ich warte also auf den Frühling. Im Moment lässt sich die Behauptung über den späteren Frühlingsanfang im Norden jedoch buchstäblich draußen erleben und am Wetterbericht belegen: während der Süden Deutschlands deutlich zweistellige Temperaturen und viel Sonne bekommt und man auch schon mal im Pullover in der Sonne sitzen und die ersten Blumen pflanzen kann (gell, liebe Schwester 😉), freuen wir uns hier über stabile etwa 7 Grad... das ist doch schon mal was! 😅
Nach wochen-, gefühlt monatelangem einheitsgrauen Himmel fühlen sich 7 Grad Dank der endlich mal wieder hervorschauenden Sonne nämlich tatsächlich ein wenig wie Frühling an:

die Sonne lässt sich endlich mal wieder blicken

Außerdem blühen auch hier endlich die Krokusse. Heute habe ich von einem 4-jährigen ein paar selbst gepflückte Schneeglöckchen geschenkt bekommen! 😊 Das hätte es in meinem alten Job nicht gegeben. Und die in der Jackentasche gesammelten Schätze (ein Stein und eine Muschel) gab es gleich noch dazu. 😊😊
Um die Vorfreude auf den Frühling noch ein bisschen zu steigern, habe ich in der Blumenecke vom Lebensmittelladen zugeschlagen:

erste Frühlingsboten auf dem Balkon

Ein weiteres sicheres Anzeichen für den Frühling ist die Rückkehr der ersten Zugvögel. Diese machen jedes Frühjahr und jeden Herbst im Wattenmeer Station, um sich hier vor der Weiterreise reichlich vollzufuttern. Bei den Landwirten sind sie allerdings gar nicht gerne gesehen, da die Wiesen nach Abflug der Gänseschar mehr als gelitten haben und die Hinterlassenschaften außerdem giftig für Weidepferde sind (hab ich mir sagen lassen). Ich freue mich trotzdem über das Schnattern! 😉

die ersten Gänseschwärme sind da

Und falls es draußen doch nochmal zu ungemütlich und kalt ist, hol ich mir den Frühling einfach aufs Sofa:


Was blüht denn da?