Seiten

Posts mit dem Label Strand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Strand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 4. November 2018

Herbstwanderung

Wenn an einem freien Samstag im Herbst so richtig die Sonne scheint, dann gibt es nur eines: nichts wir raus! Also habe ich gestern kurzerhand meinen Rucksack gepackt und eine kleine Herbstwanderung unternommen! 🎒🏃🍄🍂🍁🌞
Von Wyk aus ging es los, am Radweg entlang in Richtung Nieblum. Der Weg ist schön abwechslungsreich, er schlängelt sich am Flugplatz hinaus (den Start einer kleinen Propellermaschine aus nächster Nähe beobachtet), durchs Wäldchen, durch die Dünen und zwischen Wiesen hindurch.

Herbstwald

giftige Herbstfreunde

Der Rückweg führte mich dann am Strand entlang, über den neuen Bohlenweg und den Deich. Herrliches Licht über der Ebbe!


am neuen Bohlenweg

zurück Richtung Wyk
kalter Wind auf dem Deich - und herrliche Sonne!

schöne Häuschen

Nach insgesamt knapp 4h war ich wieder zurück. Eine heiße Schokolade hat man sich nach so einer Tour bei 8 Grad, Sonne und kaltem Wind verdient, finde ich! 😉

Samstag, 28. Juli 2018

Sommer!!

Endlich, endlich, endlich - wir haben Sommer! Und was für einen!!

In meinen ersten beiden Jahren auf der Insel konnte ich die echten, heißen Sommertage leider an einer Hand abzählen. Ich dachte schon, ich könnte meine Sommertops entsorgen. Doch nun bekommen wir den Sommer doppelt und dreifach zurück! 🌞🌞
Schon im Mai hatten wir viele warme Tage mit stabilem sonnigen Wetter und etwa 25 Grad. Ich erinnere mich noch genau, dass wir immer gesagt haben: "Bei 25 Grad ist hier Sommer und Badewetter. Eine "3" vorne bei der Temperatur gibts hier eh nicht..." Doch weit gefehlt. Seit einigen Tagen (oder Wochen?) ist es nun heiß. 37 Grad war der Rekord diese Woche. Ich war jetzt schon so oft im Meer baden, wie in den ersten beiden Jahren insgesamt nicht. Ich liebe es!! 🌞⛵⛱🍨


Bald wird die Nordsee wegen Überfüllung geschlossen 😁

heiß, heißer, am heißesten 😅

Erfrischung gefällig?

im Watt ist es schön kühl

Erdbeermarmelade kochen 😋

Genießt den Sommer! 🌞

Sonntag, 21. Januar 2018

10 Zeichen für den Inselwinter

Heute präsentiere ich euch, quasi als Finale meiner kleinen "Mini-Serie", meine persönlichen, besonders föhr-typischen


⛄ 10 Zeichen für den Inselwinter ⛄


1. Die Insulaner sind wieder unter sich. Mal abgesehen von den Tagen rund um Weihnachten und Silvester ist die Insel nun leer. Off-Saison sozusagen. Die Insulaner sind nun wieder unter sich. Das ist hier die Hoch-Zeit für das Vereinsleben! Anders als im Sommer fällt es schon auf, wenn man mal ein anderes Autokennzeichen als das heimische "NF" sieht.

2. Am Strand ist ebenfalls Winter. Wo sich im Sommer mehrere Reihen von Strandkörben im Sand, Badeinseln auf dem Wasser, DLRG-Hütten und Sonnenschirme tummeln, gibt es jetzt nichts als Sand. Und der wird gegen Wind und Wetter zu ordentlichen Türmen aufgeschoben.

3. Ruhe kehrt ein. Das ergibt sich quasi zwangsläufig aus dem zuerst genannten Punkt. Es herrscht kaum noch Autoverkehr. Es sind wenig Leute unterwegs, egal, wo man sich bewegt. Einkaufen? Herrlich entspannt mit noch 1-2 anderen Kunden im Laden. Anstehen an der Post? Wohl kaum. Abends durch die Wyker Sträßchen spazieren? Mutterseelenallein. 😊

4. Die Supermärkte haben sonntags geschlossen. Während woanders die Läden sonntags immer geschlossen haben, ist das auf Föhr wegen der vielen Urlauber zumindest im Sommer anders. Nun jedoch ist damit Schluss. Hatte man sich über den Sommer daran gewöhnt, im Notfall auch sonntags noch Lebensmittel holen zu können, heißt es jetzt wie überall: geschlossen!

5. Dicht ist dicht. Nicht nur die Supermärkte haben geschlossen. Auch viele Cafés. Restaurants. Lädchen. Das Schwimmbad. Das Kino. Alle dicht.

Dicht.

Auch dicht.

Leider ebenfalls dicht.

6. Das Wetter... ist manchmal toll. Ich sage nur Wintersonne, strahlendes Licht, eisglitzerndes Watt... leider ist es oft aber auch einfach nur bäh. Nass. Grau. Nieselig. Nebelig. Pustig. 🙇

7. Wiese?! Matschpiste! Nach dem ewig langen Dauernieselregen, der uns eigentlich seit November begleitet, ist die Wiese rund ums Haus mehr als aufgeweicht. Um nicht zu sagen ein einziger Matschhaufen. Wenn man da am Fahrradschuppen mal einen falschen Schritt tut, kann man sich gleich neue Schuhe holen! 😅

8. Man trägt viele, viele Kleidungsstücke. Gleichzeitig. Morgens vor dem Kleiderschrank stellt sich eher weniger die Frage nach diesem oder jenem Pullover. Besser gleich für das "und" entscheiden! 😉

9. Jaja, die Fähren... Dass der Fährfahrplan im Winter deutlich ausgedünnt ist, hatte ich, glaube ich, schon berichtet. Zusätzlich sollte man jetzt jedoch in jedem Fall regelmäßig einen Blick auf die aktuellen Meldungen werfen. Sturm, Ostwind, Niedrigwasser - im Winter gibt es viele Gründe, warum da oft nichts so läuft, wie geplant.

10. Aaaaber - der Winter hat auf Föhr eindeutig auch etwas sehr gemütliches!! 😊 Wenn abends die Lichter in den Friesenhäusern leuchten, nirgendwo mehr Gewusel herrscht, heiße Getränke angeboten werden, das Tempo noch ein bisschen langsamer läuft, als es das hier sowieso schon tut... dann macht der Inselwinter echt Spaß! 🍵

Sonntag, 12. November 2017

5 mehr, 5 weniger - ein Einblick in meinen Kleiderschrank

Ich habe mein vom milden Rheinlandklima geprägtes Stadtleben gegen das Leben auf einer manchmal recht rauen, auf jeden Fall immer windigen und mitten im Meer gelegenen Nordseeinsel getauscht - da bleibt es nicht aus, dass sich die Anforderungen an meinen Kleiderschrank entsprechend verändern. Es gibt Teile, die in der Stadt tragbar, modisch und alltagstauglich waren, mit denen ich hier absolut gar nichts mehr anfangen kann. Auf der anderen Seite brauche ich hier fast täglich Kleidungsstücke, die ich früher nicht mal besessen habe... 😅 so manches Teil fliegt also raus aus meiner Garderobe, dafür halten andere Einzug.
Hier ein kleiner augenzwinkernder Einblick in meinen Kleiderschrank 😉:


5 Dinge, die ich auf der Insel definitiv nicht mehr brauche

1. Regenschirm: In Köln ein absolut notwendiges, viel genutztes Accessoire, das aus meiner Tasche nicht wegzudenken war. Man weiß ja schließlich nie, wann einen der nächste Schauer überrascht. Auch auf Föhr regnet es natürlich öfters - mit einem Schirm kann man hier aufgrund des allgegenwärtigen Windes allerdings rein gar nichts anfangen! 🌂

2. Absatzschuhe: Ich war zwar schon immer eher ein Turnschuhtyp, aber in Köln habe ich zumindest hin und wieder mal Pumps, Sandalen oder Stiefel mit Absatz getragen. Hier? Auf keinen Fall. Hier geht es um Natur, Wind, Sand. Hier trägt man flach. Alles andere wäre mehr als unpraktisch.

3. Röcke: Der Wind ist hier allgegenwärtig, das sagte ich bereits. Mal als laues Lüftchen, mal als steife Brise, mal als ausgewachsener Sturm. Und ich immer auf dem Fahrrad mitten hindurch. Dass Röcke da untauglich sind, versteht sich eigentlich von selbst.

4. Kleider 👗: siehe oben. Was für Röcke gilt, gilt natürlich auch für Kleider. Ich kann mich an einen einzigen heißen Strandtag erinnern, an dem ich ein Sommerkleid anhatte. Nicht unmöglich also, aber an der Mehrheit der Tage schlicht untauglich.

5. kurze Schlafanzüge: Das allerdings kostet mich ein wehmütiges Seufzen: die beiden Sommer, die ich bisher hier erlebt habe, waren leider nicht so warm, dass ich auf einen kurzen Sommerschlafanzug umsteigen konnte (oder gar musste). 😞 Und nein, das lag nicht an der besonders guten Isolierung meiner Wohnung, sondern war schlicht eine Tatsache. Was nicht ist, kann ja noch werden! 🍀


5 Dinge, die neu in meinen Kleiderschrank eingezogen sind
1. Fleecejacken: Auch in Köln hatte ich einen Fleecepulli, den ich gerne und viel getragen habe. Mittlerweile habe ich vier. Tendenz steigend. Damit einher geht auch eine Zunahme an Funktions-Outdoor-Jacken. Schicke Mäntelchen und Jäckchen? Nein, danke.

2. Regenhose: Das meistgenutzte Teil meiner Garderobe überhaupt. Wind, Regen, Fahrradfahren - muss ich mehr sagen?! Ohne meine Regenhose gehe ich jedenfalls nirgendwo hin! 💪

3. Mütze: Früher hätte ich niemals eine Mütze getragen. Was wird denn da aus der Frisur?? 😱😱
Hier ist es im Winter schlicht unmöglich, ohne Mütze rauszugehen. Ehrlich gesagt braucht man sogar mehr als eine, für verschiedene Situationen und Wetterbedingungen. Ich werde meine Garderobe also weiter aufstocken.

4. Strand- / Wattschuhe: Das ist etwas, worüber ich mir vorher keine Gedanken gemacht habe. Obwohl es doch eigentlich ganz logisch ist: selbstverständlich möchte man nicht nur am Strand entlang spazieren, wenn es 25 Grad warm und darum barfuß möglich ist. Gerade im Herbst und Winter hat der Strand schließlich einen ganz besonderen Reiz! Darum habe ich mittlerweile eine kleine Kollektion an Strand- bzw. Wattschuhen (man könnte auch sagen "Dreckschuhen" 😂), Schuhe also, die Sand, Watt und Salzwasser abbekommen dürfen - egal, bei welchem Wetter!

5. Haargummis: So ein wirklicher Zopfträger bin ich immer noch nicht. Aber es gibt Wetterbedingungen, da sehe selbst ich ein, dass eine offen im Wind flatternde Mähne keinen Sinn macht! 😁

Montag, 16. Oktober 2017

Ein Herbsttag

Nach gefühlt ewig langem Dauer-Nieselregen zeigte sich am Sonntag auch bei uns endlich mal wieder die Sonne! Also nichts wie raus! 🌞🍂🍁

mit dem Fahrrad durch den Herbstwald

Dunst über dem Watt

Drachen am herbstlichen Strand

Weißdorn (danke, Isa! 😉)

schöne Herbstfarben 🍁

Sonntag, 11. Juni 2017

10 Zeichen für den Inselsommer

Nach den 10 Anzeichen für den Inselfrühling, die ich euch im März präsentiert habe, folgen nun heute ebenso inseltypische:


 🌞 10 Zeichen dafür, dass auf Föhr der Sommer kommt 🌸😊


Viel Spaß damit! 😉

1. Die Strandkörbe sind da!
Vorbei ist es mit den einzelnen, nicht abgeschlossenen Strandkörben. Nun stehen sie da wieder, dicht an dicht, in drei Reihen und werden für teures Geld vermietet. Und wer abends einen Strandspaziergang macht, entdeckt, dass davon gerne Gebrauch gemacht wird: viele Gäste lassen ihre Luftmatratzen, Schwimmtiere, Badetücher usw. gleich für den nächsten Tag dort.

2. Im Praxiseingang stehen Koffer herum.
Im Gebäude unserer Praxis befindet sich unter anderem auch eine Ferienvermietung, die jetzt im Sommer natürlich Hochbetrieb hat. An- und abreisende Gäste stellen da gerne mal ihre Koffer im Treppenhaus ab, wenn sie noch Zeit bis zur Schlüsselübergabe haben. Da heißt es also aufpassen, wenn man die Tür aufmacht! 👛👜👝

3. Für alle Wege muss man die doppelte Zeit einplanen. 
Während hier im Winter sehr wenig Verkehr herrscht und man mit dem Fahrrad überall blitzschnell hinkommt, muss man nun auf jeden Fall deutlich mehr Zeit einplanen. Sooo viele Autos... an den Kreuzungen kommt sogar mal einer von rechts! 😂

4. Es gibt wieder die volle Joghurt-Auswahl!
Ein Vorteil der Hochsaison: im Supermarkt gibt es wieder richtig Auswahl! Wo im Winter teilweise gähnende Leere in den Regalen herrscht, und z.B. bei Joghurts nur ein eingeschränktes Angebot vorhanden ist, hat man jetzt wieder die Qual der Wahl.

5. Es ist lange hell! Sehr lange! Sehr sehr laaaange!!
Der Nachteil am Leben im Norden sind die langen, dunklen Winter. Der Vorteil die super langen, hellen Sommertage! Im Moment werde ich morgens um ca. 4.20 Uhr wach, weil es hell wird. Dunkel wird es gegen 23 Uhr. Macht 19h Tag!! 🌞🌞

6. Die Fähre ist öfters mal ausgebucht.
Das hatten wir erst vor kurzem, als wir mit dem Dienstauto von einer Veranstaltung auf dem Festland zurückkamen. Wir waren früher dann als gedacht, was im Winter normalerweise kein Problem darstellt. Doch diesmal war da nix zu machen. Ausgebucht! Wir hatten uns gerade auf 2h Wartezeit in Dagebüll eingestellt, als wir doch noch auf den letzten freien Platz auf der Fähre huschen durften - schräg kurz hinter der Laderampe. Ein Hoch auf kleine, platzsparende Autos (der dicke Mercedes durfte nicht mehr mit 😁) und auf das NF-Kennzeichen - Insulaner werden da nämlich gerne mal bevorzugt! 😊😊

7. Sie schwäbeln wieder...
Ein Spaziergang auf der Strandpromenade ist wie eine Reise durch die deutschen Bundesländer: da bayerlts, schwäbelts, berlinerts, gemischt mit hessisch und einem schönen breiten Ruhrpott-Slang... geübte Zuhörer können aus der Zusammensetzung der Dialekte die aktuellen Ferienzeiten in den Bundesländern erkennen! 😉

8. Der Veranstaltungskalender...
... erscheint jetzt nicht nur wieder monatlich, sondern ist ein richtig dickes Heft geworden. Reinschauen lohnt sich!  😉

9. Ich habe Musik auf dem Balkon. 
Ja, ich wohne nicht allzu weit weg vom Sandwall mit dem Musikpavillon... und ja, je nachdem, wie der Wind steht, höre ich die Kurkapelle auch bei mir auf dem Balkon! 😂

10. Und, last but not least, natürlich: Blütenpracht in den Bauerngärten !
In den vielen wunderschönen Bauerngärten in Wyk und in den Inseldörfern herrscht jetzt wieder die herrlichste Blütenpracht - Hortensienbüsche, Pfingstrosen, Rosenstöcke... hach 😍



Sonntag, 9. April 2017

Ein Urlaubssonntag :)

Natürlich muss man, auch wenn man auf einer Urlaubsinsel wohnt, irgendwovon leben. Sprich: arbeiten. Das ist ganz normal und auch völlig in Ordnung so, schließlich hab ich mich ja ganz bewusst dafür entschieden, auf der Insel zu leben und nicht mehr "nur" regelmäßig hier Urlaub zu machen.

Trotzdem gibt es mehr oder weniger stressige Zeiten. In den letzten Wochen hatte ich jedenfalls öfter das Gefühl, dass für einen erledigten To-Do-Punkt gleich wieder drei neue dazu kommen. Abends war ich dementsprechend k.o., sodass ich nicht viel vom Inselleben gemerkt habe.

Darum hatte ich mir für heute einen komplett freien Urlaubssonntag vorgenommen - die Wettervorhersage passte, der Haushalt war erledigt, also nix wie los, einen ganzen Tag die Insel genießen und in den Tag reinbummeln, mal rechts rum radeln, mal links rum radeln, genau so wie ich es im Urlaub immer gemacht habe 😊

der 1. Fischmarkt der Saison

Fischbrötchen

Nach dem Besuch auf dem Fischmarkt gings ein Stückchen am Strand lang...

die Strandkörbe sind da

... und dann los zu einer großen Fahrradtour!

Kirche in Nieblum

schöne Reetdachhäuser


viele Fahrradausflügler in Utersum

Picknick hinterm Deich

Dunsumer Deichschafe

wieder auf dem Rückweg
Schön war's! 🌞

Mittwoch, 22. Februar 2017

Wundervolles Winterlicht

Auch wenn dieser Spaziergang am Strand schon ein paar Tage her ist, wollte ich euch die Bilder nicht vorenthalten! Das Licht war an diesem Tag einfach phantastisch: Sonne, überfrorenes Watt, glitzerndes Wasser... seht selbst:

Sonne bei Olhörn



gefrorener Flutsaum

Eisschichten im Watt

wie eine Perlenkette - die Warften von Langeness im Hintergrund


Sonnenuntergang


Den Sonnenuntergang genießen und sich danach mit einer Tasse Tee schön gemütlich auf dem Sofa einkuscheln - herrlich! 😊


Sonntag, 12. Februar 2017

Windstärke 8 aus Ost, -2 Grad und Halsschmerzen... da hilft nur Hühnersuppe!

Im Moment zeigt sich die schöne Insel Föhr von ihrer kalten und winterlichen Seite. Seit etwa einer Woche haben wir strammen Wind aus Ost, der die Inselbewohner und wenigen Gäste zittern und frieren lässt. Abgesehen davon, dass bei Ostwind der Fährfahrplan völlig durcheinander gerät (aber das ist ein anderes Thema...) und ich den Wind ums Haus heulen höre, ist es im Großen und Ganzen doch ganz schön draußen. Wir hatten sogar Schnee, wenn auch nur einen Tag... Wer also mag, sich von dem "büschen Wind" nicht abhalten lässt und Zeit hat, zieht an, was er hat (Strumpfhose oder Thermoleggins, dicke Socken, zwei Pullover, Jacke, Mütze, Schal und Handschuhe sind bei mir gerade Pflichtprogramm) und macht sich auf zu einem Spaziergang an den Strand. Herrlich, sich mal ordentlich durchpusten zu lassen! 😊 Danach hat man sich dann einen heißen Tee oder eine Tote Tante zum Aufwärmen so richtig verdient...


Nachdem der Wind noch zugenommen und jetzt bei Windstärke 7-8 angekommen ist, fiel der Spaziergang diesmal eher kurz aus und ich habe dem Café Steigleder einen Besuch abgestattet. Dieses Traditionscafé besteht schon seit 1919 und ist auf Föhr längst kein Geheimtipp mehr. In der ersten Reihe am Sandwall gelegen, mit einer großen Fensterfront mit Blick aufs Meer ist es eins der wenigen Lokale, die ganzjährig geöffnet haben. Die Einrichtung ist herrlich gemütlich, wer will da schon wieder in die Kälte hinaus?

Vor der Fensterfront: die Nordsee! 😍

Von den hausgemachten Torten kann ich besonders die Friesentorte sehr empfehlen (für die, die es nicht wissen: ein großer Haufen Schlagsahne sowie ein großer Haufen Pflaumenmus zwischen zwei Blätterteigplatten - mjamm! 😋😋).
Da mich seit ein paar Tagen fiese Halsschmerzen nerven, habe ich mich diesmal jedoch für eine hausgemachte Hühnersuppe entschieden:


Na gut, ich gebs zu, Mama hat mir den Tipp gegeben! 😉 Aber Hühnersuppe soll ja bekanntlich wirklich bei Erkältungen helfen - und geschmeckt hat sie definitiv!